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Unter Projekte finden Sie einige Beispiele der Aktivitäten des Vereins, die größtenteils in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels durchgeführt wurden.


Fischkutter "Ems"

Eigentümer: Fremdenverkehrsverein Greetsiel und Umgebung e.V. und Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels

Fischkutter Ems
Technische Daten
Gattung: Fischkutter aus Holz
Baujahr: 1968
Werft: H.Bültjer & Co., Ditzum
Heimathafen: Norddeich , ab Juni 2004 Greetsiel
Länge: 15,51 m
Breite: 4,65 m
Tiefgang: 1,45 m
Bruttoraumzahl: 21, Nettoraumzahl: 6

Fischkutterkutter aus Holz, die seit den 30er Jahren des letzten Jahr-hunderts das Greetsieler Hafenbild bestimmten, wurden seit Ende der 60er Jahre mehr und mehr durch moderne hochtechnisierte Kutter aus Stahl er-setzt. Der Fremdenverkehrsverein und die Interessengemeinschaft kauften im Jahr 2004 mit Hilfe von vielen Sponsoren von der Fa. Dirk de Beer, Greetsiel den Norddeicher Kutter "Nordstern". Ziel ist es, die Geschichte Greetsiels und der Fischerei den Einheimischen und Gästen näher zu bringen sowie die Hafenkulisse zu beleben, wenn alle Krabbenfischer auf See sind. Der Kutter erhielt von den Greetsielern den Namen "Ems", zur Erinnerung an den ersten größeren Holzkutter (Schiffstyp "Botter") der ab 1928 in Greetsiel beheimatet war und "Botter Ems" genannt wurde.

Nach erfolgter Generalüberholung auf der Bültjer-Werft erhielt der Kutter einen Außenanstrich in den "Greetsieler Farben" rotbraun und weiß, Netzwerk, eine Winde frei auf dem Oberdeck, alte Granatsiebe und Kochkessel.


Wetterstation Greetsiel

Im Jahr 2005 errichtete der Fremdenverkehrsverein in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels und der Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel eine Wetterstation im Greetsieler Hafen.

Die meteorologische Messstation benötigt eine Fläche von ca. 70 m² und unbebaute Umgebung. Der geeignete Standort, die Grasfläche nordöstlich der Kutter-Slipanlage wurde von der Gemeinde Krummhörn zur Verfügung gestellt, der benötigte Stromanschluss wird aus dem Maschinenhaus der Slipanlage gewährleistet.



Die Wetterstation besteht aus einem 10 m hohen Mast, der die unterschiedlichsten Sensoren und Messgeber trägt sowie einem Niederschlagssensor. Aus Sicherheitsgründen wird die Station eingezäunt.

Gemessen werden: Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Sonnenscheindauer, Globalstrahlung (Sonnen-Einstrahlung), Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Niederschlagsstatus, Niederschlagsmenge, Erdoberflächentemperatur, baro- metrischer Luftdruck.

Die Messdaten werden stündlich abgefragt und per GSM direkt an den Zentralrechner der Meteomedia (Jörg Kachelmann) gesendet. Die Meteomedia hat in Deutschland ein Messnetz von ca. 400 Wetterstationen und die Greetsieler Station schließt die Lücke an der ostfriesischen Nordseeküste zwischen Emden und Norddeich.

Die Daten der Wetterstationen werden im Internet und im Videotext bereitgestellt und dienen auch für den Wetterbericht im Ersten (ARD). In der Sendung "Hallo Niedersachsen" auf N3 werden im Wetterbericht von J.Kachelmann die Daten der Wetterstationen mittels Laufband am unteren Bildrand gezeigt.

Im Jahr 2008 wurde die Station mit einem zusätzlichen Farbdisplay ausgestattet. Nun können sich Interessierte nicht nur per Internet über die aktuellen Wetterdaten im Fischerdorf Greetsiel erkundigen, sondern auch direkt an der Wetterstation eine Vielzahl von Daten ablesen. Jede Sekunde werden vom Datalogger der Wetterstation Daten über Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und Windgeschwindigkeit aktualisiert. Zusätzlich werden Sonnenscheindauer in Minuten/Tag sowie die tägliche Niederschlagsmenge in Liter/m² angezeigt. Die Rücksetzung findet immer nach 24 Stunden, um 02:00 Uhr statt. Da die Windgeschwindigkeit in Km/Stunde angezeigt wird, im Allgemeinen aber von der Windstärke gesprochen wird, haben wir eine Umrechnungstabelle angebracht.


Park am Leeger "Unner't Hoff"

Unner't Hoff heißt der kleine Park "Am Leeger" in Greetsiel, so hieß der Bereich im Volksmund immer schon.

Wenn man früher vom Dorf den Treidelpadd am Kanal entlang ging, dann ging man "unner't Hoff" lang.



Wobei "Hoff" soviel bedeutet wie Park oder Ziergarten. Das waren die Gärten rund um die ehemalige Apotheke, die nicht mit Bohnen und Kartoffeln bepflanzt waren, sondern mit Bäumen und Blumen. Und an diesen Gärten, diesem "Hoff" entlang führte der Weg.

Der Park wurde 2003 vom Fremdenverkehrsverein Greetsiel und Umgebung e.V. und der Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels angelegt, das Grundstück befindet sich im Eigentum der Kirchengemeinde Greetsiel.





Daten der Wetter-Station Greetsiel für die nächsten 4 Tage.